Eine erfolgreiche Durchführung eines Beckenbodentrainings ist mit dem QRS Pelvicenter nicht von der Patientenmotivation oder den körperlichen Möglichkeiten abhängig.

Denn der Patient muss nicht zwingend in dem Sinne mitarbeiten, dass er körperlich anstrengende Übungen ausführen muss. Die Einlernphase entfällt, weil der Patient seine Beckenbodenmuskulatur durch die Behandlung auf dem QRS Pelvicenter innerhalb weniger Minuten wahrnehmen kann.

Dadurch, dass der Patient kein anstrengendes Wahrnehmungstraining und auch keine anstrengenden Übungen während der QRS Pelvicenter-Therapie ausführen muss, ist die subjektive Patienten-Zufriedenheit gegenüber dem konventionellen Beckenbodentraining deutlich höher. Damit erhöht sich auch die Patienten-Compliance massgeblich. Dies ergab eine kontrollierte Studie der Universität Wien.

Subjektive Gesamtzufriedenheit mit der QRS Pelvicenter rPMS Therapie
Quelle: Repetitive periphere Muskelstimulation (RPMS) versus Beckenbodentraining. Evaluation und Vergleich zweier etablierter Methoden im Rahmen der Betreuung von Menschen mit Kontinenzproblemen unter besonderer Berücksichtigung des Langzeitpflegebereichs (Endbericht). Universität Wien, Institut für Pflegewissenschaften.

Original-Auszug aus der Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Studie Wien:
“Generell kann festgestellt werden, dass das Beckenbodentraining nur für einen geringen Teil der BewohnerInnen von Langzeitpflegeeinrichtungen geeignet ist, während hingegen das RPMS Training generell neben bewegungseingeschränkten Personen auch für kognitiv eingeschränkte Personen in Frage käme und angewendet werden könnte, womit einem wesentlich größeren Teil älterer LangzeitpflegebewohnerInnen der Zugang zu einer geeigneten und, wie die Ergebnisse zeigen, wirkungsvollen Inkontinenztherapie ermöglicht würde.”


Die technischen Vorteile der rPMS-Magnetstimulation:

  • Der effektiv wirkende elektrische Strom muss nicht erst schmerz- und widerstandsbehaftet durchs Gewebe “geschleust” werden, sondern wird “wireless” erst am Zielort, den motorischen Nerven erzeugt, sprich am Zielort elektromagnetisch induziert.
  • Der Strom wird nicht vom Ausgangsort, dem Elektrostimulationsgerät selbst erzeugt, sondern ist eine Folge des Auftreffens des Magnetfeldes auf muskelsteuernde Nervenzellen.
  • Da die (Ohmschen) Widerstände des Haut-, Muskel- und Knochengewebes bei der rPMS keine Rolle spielen, können wesentlich geringe und somit schmerzfreie Stromdosen, die auf die Muskelnerven treffen, verwendet werden.
  • Die maximale Eindringtiefe in die Muskulatur ist durch den fehlenden Widerstand deutlich tiefer als bei der Elektrostimulation.
  • Der Patient muss sich aufgrund der berührungslosen Wireless Übertragung nicht entkleiden.

Vorteile der QRS Pelvicenter-Therapie für den Anbieter

  • einfache Bedienung
  • wenig Personal-Ressourcen
  • wartungsarmes System
  • gute bis sehr gute Therapieergebnisse
  • hohe Patientenzufriedenheit

Vorteile der QRS Pelvicenter-Therapie für den Patienten

  • Behandlung in Alltagskleidung
  • Schmerzfreie Therapie
  • überschaubare Behandlungsdauer und absehbarer Behandlungszeitraum
  • i.d.R. schnell spürbare Verbesserung

Vorteile gegenüber der klassischen Elektrostimulation

  • wesentlich höhere (bzw. tiefere) Eindringtiefe
  • berührungslose Signalübertragung
  • kein Anlegen von Kabeln, Elektroden
  • kein Einführen von Sonden in Vagina oder After
  • keine Schmerzen an Haut und Muskeln
  • keine Verletzung der Intimsphäre

Vorteile gegenüber dem klassischen, aktiven Beckenbodentraining

  • volle Kontrolle durch den Arzt bzw. Therapeuten
  • Patient muss keine komplizierten Übungen ausführen
  • Client bzw. Patient kann nichts falsch machen
  • höhere Effektivität, schnellerer Erfolg
  • Zusatznutzen: Kräftigung des gesamten Rumpfes
  • Förderung der Durchblutung, Faszien lösend
  • hohe Compliance und Patientenzufriedenheit

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